E-Kompetenz Recherche

Anonymisiert surfen

18. Mai 2009

Wer im Internet surft, Emails schreibt etc. der hinterlässt Spuren. Was viele entweder nicht wissen oder aber verdrängen, ist Realität. Das Internet archiviert die Spuren, die man über die Dauer der Zeit hinterlassen hat. Mit der richtigen Technik kann so der Weg des Nutzers im Internet nachvollzogen werden. Nutzen haben diese Spuren für mehrere Interessengruppen. So zum Beispiel für die Polizei, wenn sie IT-Forensik betreibt oder für eine kommerzielle Nutzung von Seiten der Werbeindustrie. Es können Benutzerprofile und Bewegungsprofile erstellt werden, die in grosser Zahl als Mittel zum Verständnis des Nutzungsverhaltens genutzt werden können. Auch personalisierte Werbung ist dadurch erst möglich.

Auch bei der Versendung von Emails werden die Daten analysiert, um sie beispielsweise für personalisierte Werbung zu nutzen. Wenn man z.B. in mehreren Emails Wörter aus dem Themenbereich Modellbau benutzt, erkennt dies ein Programm und schickt personalisierte, also auf die Bedürfnisse des Konsumenten abgestimmte Werbung zu. Gmail bedient sich z.B. dieser Technik.

Ein Lösung bietet www.anonymouse.org an. Über diese Website kann man sowohl surfen, als auch Emails versenden oder an Newsgruppen teilnehmen. Das ganze ist kostenlos. Die Seite  verschlüsselt die Daten nicht, sondern anonymisiert sie. Wenn man also anonymouse auf eine andere Seite geht, werden die Daten vom eigenen PC an anonymouse gesendet, anonymisiert und danach an die aufgerufenen Seite gesendet. Das gleiche passiert dann umgekehrt, wenn die aufgerufene Seite Informationen sendet.

Der Nachteil daran ist, dass man immer erst anonymouse im Internet aufrufen muss, um eine andere Seite nutzen zu können und das die kostenlose Seite durch Werbung finanziert wird und man sich deswegen von Zeit zu Zeit kleine Werbebanner anschauen muss.

Letztendlich müsst ihr selber entscheiden. Am wichtigsten ist sowieso, dass man sich bewusst ist, dass man im Normalfall seine Spuren im Netz hinterlässt.

17. Mai 2009

Wissenschaftliche Recherche an der Universität Freiburg

 

Die Universität Freiburg bietet den Studierenden umfangreiche Möglichkeiten für die wissenschaftliche Recherche. Dies ist auch nötig, denn die über 20 000 Studierenden brauchen eine Plattform, mit Hilfe deren sie die Materialien und Informationen, die sie benötigen, sammeln können. Wichtig sind dabei zwei Punkte. Zum einen der Zugang zu den Informationen. Also die angebotenen Arten der Beschaffung. Diese lassen sich grob in nicht digitalisierte und digitalisierte Informationsträger einteilen. Das Augenmerk wird in diesem Blogeintrag auf den digitalisierten Informationsträgern liegen.

Zum anderen ist die Seriosität der Informationen wichtig. Diese wird vor allem durch die Medien garantiert, in denen die Informationen publiziert werden. Die meisten Artikel, die sich über die Uni abrufen lassen, sind in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht worden und damit verwendbar und zitierbar.

Die Universitätsbibliothek (www.ub.uni-freiburg.de) ist der Anlaufpunkt für die wissenschaftliche Recherche. Über sie lassen sich die Bücher, die in der Unibibliothek und in den Fachbibliotheken zur Verfügung stehen, suchen.

Auch bei der Suche nach digitalisierten Artikeln und Zeitschriften, bietet sich die Unibibliothek als weiterführende Plattform an.

Über die Funktionen „Suchen & Finden“ und „Datenbanken“ auf der linken Bottoneiste kommt man auf eine Auswahl verschiedener Suchportale. Unter anderem kann man hier auch das Suchportal der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek nutzen. Hier lassen sich über Fachbereiche und Fachzeitschriften bestimmte Themen recherchieren.

Auch kann man in diesem Bereich das Datenbankeninfosystem (DBIS) nutzen. Hierüber lassen sich für die verschiedenen Fachbereiche spezielle Datenbanken suchen.

Weitere Suchportale lassen sich über „Suchen & Finden“ und „Zeitschriften“ erreichen. Hier finden sich verschiedene Datenbanken, mit deren Hilfe sich entweder ganze Zeitschriften oder Artikel recherchieren lassen.

Des weiteren gibt es noch „J-Stor“. Über „J-Stor“ lassen sich einzelne Artikel suchen. Das Suchsystem ist dabei nicht auf Zeitschriften ausgerichtet, sondern auf den einzelnen Artikel. Man kann über Begriffe im Titel oder über Schlagwörter suchen. In der erweiterten Suche lassen sich ausserdem die Themenbereiche einschränken, denen die verschiedenen Artikel zugeordnet sind. Ausserdem lassen sich die Sprache, in der die jeweiligen Artikel verfasst sind, und der Zeitraum in Jahren, in denen die jeweiligen Artikel erschienen sind, einstellen.

Ein wichtiger Punkt bei der Nutzung von elektronischen Zeitschriften und Artikeln sind die Nutzungsvoraussetzungen. Um auf Zugreifen zu können, muss man über eine aktuell gültige Unicard und über persönliche Zugangsdaten verfügen. Normalerweise erfüllen aber alle Studierende der Univertät Freiburg die Voraussetzungen.

Die Betreiber der Datenbanken oder zum Beispiel von J-Stor sind Verträge mit der Universität Freiburg eingegangen, damit die Studierende auf die elektronischen Informationen zugreifen können. Dafür wiederum muss man sich im Uninetzwerk befinden. Dies ist man, wenn man die Rechner der UB, des RZ etc. nutzt oder aber man von zu Hause aus mit Hilfe des VPN-Client das Uninetzwerk nutzt.

Hallo an alle E-Kompetenzler!

10. Mai 2009

Hier entsteht demnächst der Blog der E-Kompetenz-Recherchegruppe!

Wir freuen uns über Mitlerner und Helfer.

 

Bis bald,

die Recherchis



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